In Nordzypern wird das Problem von Angriffen streunender Hunde auf Nutztiere erneut beklagt
Der Vorsitzende des Verbandes der Viehzüchter und Tierproduzenten der TRNZ, Adil Onalt, erklärte, dass Angriffe streunender Hunde zu einem immer ernsteren Problem für Landwirte in verschiedenen Regionen des Landes werden.
Anlass für den erneuten Appell war ein Vorfall in der Region Mehmetçik, bei dem infolge eines Angriffs streunender Hunde Schafe und Ziegen der Landwirtin Nurcan Erbilen getötet wurden.
Laut Onalt habe sich die betroffene Partei wiederholt an die Behörden gewandt, um eine Lösung des Problems zu fordern, doch angeblich wurden bisher keine wirksamen Maßnahmen ergriffen.
Der Verbandschef betonte, dass derartige Fälle in vielen Teilen Nordzyperns auftreten: Unter den Angriffen leiden sowohl Besitzer von Kleinvieh als auch von Großvieh, und die Landwirte erleiden erhebliche finanzielle Verluste.
Er forderte die Gemeinden und zuständigen Behörden auf, die Situation unter Kontrolle zu bringen, insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen die Zahl der herrenlosen Hunde weiter ansteigt.

