Molkereierzeuger fordern Regierung zum Importstopp auf
Am 10. März 2026 hat der Verband der Molkereierzeuger in Nordzypern die Regierung aufgefordert, vorübergehende Maßnahmen zur Beschränkung der Einfuhr von Milch und Milchprodukten zu ergreifen.
In der Erklärung des Verbandes wird darauf hingewiesen, dass die jüngste Konjunkturabschwächung und der Rückgang des Tourismus zu einem erheblichen Rückgang des Inlandsverbrauchs von Milchprodukten geführt haben. Dies übe Druck auf alle Glieder der Branche aus – von den Landwirten und Futtermittelherstellern bis hin zu den Verarbeitern und Händlern.
Der Verband stellt fest, dass der Sektor die Existenzgrundlage für etwa 54.000 Menschen sichert und von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft ist. Als Sofortmaßnahmen werden die vorübergehende Aussetzung der Einfuhr von Milch und Milchprodukten nach Nordzypern oder die Erhöhung von Zöllen oder Abgaben auf diese Waren vorgeschlagen.
In der Mitteilung wird betont, dass die vorgeschlagenen Schritte vorübergehender Natur sind und nicht darauf abzielen, den Wettbewerb einzuschränken, sondern die lokale Produktion in einer schwierigen Phase zu schützen. Der Verband forderte die staatlichen Stellen und Interessenvertreter auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Produktionsstabilität, die Ernährungssicherheit und die ländliche Entwicklung zu gewährleisten.
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