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Einwohner Nordzyperns fordern Senkung der Fleischpreise durch Importgenehmigung

10.05.2026 / 09:07
Nachrichtenkategorie

In Nordzypern mehren sich die Forderungen, den Import von Fleisch aus europäischen Ländern zu erlauben, um die Preise zu senken und ein wettbewerbsfähiges Marktumfeld zu schaffen. Die Einwohner beschweren sich, dass die Kosten für rotes Fleisch zu hoch geworden sind und viele Familien gezwungen sind, ihren Konsum erheblich einzuschränken.

Die Metzgerinnung hat mit Unterstützung der Handwerks- und Handelskammer eine öffentliche Kampagne gestartet und in Nikosia Banner mit dem Slogan aufgestellt: „Wegen der Teuerung das Maß verloren, das Land ist ruiniert“. Branchenvertreter erklären, dass immer mehr Bürger Fleisch im Süden Zyperns kaufen, wo die Preise spürbar niedriger sind.

Viele Einwohner glauben, dass die Genehmigung kontrollierter Importe den Markt stabilisieren könnte. Laut Bürgern importiert Südzypern frisches Fleisch nicht nur aus EU-Ländern, sondern auch aus Australien, wodurch die Preise dort wesentlich erschwinglicher bleiben.

Befragte Einwohner stellen fest, dass rotes Fleisch für viele zu einem praktisch unerschwinglichen Produkt geworden ist. Einige Familien kaufen es nur alle zwei bis drei Wochen, während ein Teil der Verbraucher vollständig auf Hühnerfleisch umsteigt. Die Menschen bringen die hohen Preise auch mit teuren Futtermitteln und Kosten der Landwirte in Verbindung.

Die Bürger betonen, dass Importe unter strenger sanitärer Kontrolle durchgeführt werden müssen. Ihrer Meinung nach würde dies die Belastung der Familienbudgets verringern und Fleisch für einkommensschwache Familien zugänglicher machen.

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