EU-Kommissar ruft Zypern und die EU angesichts der Energiekrise zur Koordination auf

Der europäische Kommissar für Energie und Wohnungswesen, Dan Jørgensen, erklärte die Notwendigkeit einer verstärkten Koordination zwischen den EU-Ländern, um die Folgen der Energiekrise zu bewältigen. Dies teilte er nach einem Treffen mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulidis im Präsidentenpalast mit.
An dem Treffen nahmen auch Finanzminister Makis Keravnos und Energieminister Michalis Damianos teil. Jørgensen stellte fest, dass Europa eine schwierige Phase im Zusammenhang mit der Energiekrise durchmacht, und betonte die Bedeutung gemeinsamer Maßnahmen und gegenseitiger Unterstützung.
Laut dem EU-Kommissar hilft die Entwicklung erneuerbarer Energien Europa dabei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die energetische Unabhängigkeit zu stärken. Er rief dazu auf, die Investitionen in „grüne“ Energie fortzusetzen und den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu beschleunigen.
Besondere Aufmerksamkeit galt bei dem Treffen der Wohnungspolitik. Jørgensen stellte fest, dass die Frage des bezahlbaren Wohnraums zu einem der zentralen Probleme für viele europäische Länder, einschließlich Zypern, wird. Er bewertete es positiv, dass die zyprischen Behörden dieses Thema zu einer der Prioritäten der staatlichen Politik gemacht haben.
Der Kommissar sprach auch das Problem der Kurzzeitvermietungen an, das seiner Meinung nach zu Preissteigerungen und zur Verdrängung der einheimischen Bevölkerung aus ihren gewohnten Vierteln führt. Die Europäische Union, so Jørgensen, beabsichtige, den Mitgliedstaaten bei der Suche nach Lösungen zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes und zum Schutz der Bürgerinteressen zu helfen.
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