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Israel erklärte die Aufdeckung einer terroristischen Verschwörung mit mutmaßlichem Bezug zu Zypern

31.05.2026 / 16:34
Nachrichtenkategorie

Die israelische Staatsanwaltschaft hat gegen zwei 21-jährige Einwohner Ostjerusalems Anklage im Zusammenhang mit der Vorbereitung von Terroranschlägen erhoben, bei der nach Angaben der Ermittler eine auf Zypern lebende Person eine Rolle spielt, die mutmaßlich mit der Hamas verbunden ist.

Laut den Anklageunterlagen planten die Verdächtigen, mit einem Sprengsatz einen Anschlag auf Soldaten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte zu verüben. Den Ermittlungen zufolge könnte das Ziel des Angriffs der Militärstützpunkt Anatot nahe Jerusalem gewesen sein.

Die israelischen Behörden erklären, dass die jungen Männer im Rahmen der Vorbereitung auf den mutmaßlichen Angriff Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff studierten und einer von ihnen mit dem Bau eines improvisierten Sprengsatzes begann.

Besondere Aufmerksamkeit im Fall gilt einem Verwandten eines der Angeklagten, der auf Zypern lebt. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft koordinierte gerade er die Handlungen des Verdächtigen und beauftragte ihn, Informationen innerhalb Israels zu sammeln. Die Ermittler behaupten, dass der Angeklagte verschiedene Objekte fotografierte, Informationen über militärische Kontrollpunkte sammelte und die Daten an seinen Kontakt weitergab.

In der Anklageschrift heißt es außerdem, der Verdächtige habe Angaben über eine Gruppe von Flugzeugschülern der israelischen Luftwaffe gemacht, die in einem der Hotels in Jerusalem übernachten sollten, in dem er arbeitete.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass sich der mutmaßliche Koordinator während des Kontakts nach der Möglichkeit erkundigte, einen Angriff auf die Unterkunft der Soldaten zu organisieren. Nach Angaben der Ermittler erklärte der Angeklagte seine Bereitschaft, nach weiterer Vorbereitung eigenständig einen Anschlag zu verüben.

Einem der Beschuldigten werden Verschwörung zur Begehung eines Terrorakts, Kontakte zu einem ausländischen Agenten, der Versuch der Weitergabe von Informationen an den Gegner sowie Straftaten im Zusammenhang mit dem Einsatz von Waffen zu terroristischen Zwecken vorgeworfen. Der zweite Angeklagte wird ebenfalls der Beteiligung an einer Verschwörung zur Begehung eines Terroranschlags beschuldigt.

Die israelische Staatsanwaltschaft beantragt, beide Angeklagte bis zum Abschluss des Verfahrens in Haft zu halten. Die Angaben beruhen auf der Version der Ermittlungsbehörden; die Vorwürfe wurden bislang nicht in der Sache vom Gericht geprüft.

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