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Quarantäne auf Kreuzfahrtschiff in Frankreich: Mehr als 1700 Menschen nach Tod eines Passagiers an Bord

13.05.2026 / 14:57
Nachrichtenkategorie

Im Hafen von Bordeaux, Frankreich, wurde ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 1700 Passagieren und Besatzungsmitgliedern unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Passagier verstorben war und der Verdacht auf einen Gastroenteritis-Ausbruch besteht.

Laut französischen Medien und der Agentur AFP traf das Schiff am Morgen des 13. Mai von Brest kommend in Bordeaux ein. Daraufhin begannen die Sanitätsdienste mit einer Notfallüberprüfung des Gesundheitszustands der Personen an Bord. Es wird berichtet, dass etwa 50 Personen über Symptome einer akuten Darminfektion klagten, darunter Erbrechen und Magenbeschwerden.

Als vorläufige Ursache der Erkrankung wird das Norovirus genannt — eine der häufigsten Formen von Gastroenteritis, die sich in geschlossenen Räumen, einschließlich Kreuzfahrtschiffen, schnell ausbreitet. Mediziner weisen darauf hin, dass das Virus hoch ansteckend ist, insbesondere bei großen Menschenansammlungen.

Nach veröffentlichten Informationen war der verstorbene Passagier 90 Jahre alt. Die französischen Behörden haben die offizielle Todesursache noch nicht bestätigt, die Ermittlungen dauern jedoch an.

Das Kreuzfahrtschiff der Reederei Ambassador Cruise Line befand sich auf einer Route mit Stopps auf den Shetlandinseln, in Belfast, Liverpool und Brest und sollte anschließend nach Spanien weiterfahren. Berichten zufolge handelt es sich bei der Mehrzahl der Passagiere um britische und irische Staatsbürger.

Derzeit liegen keine offiziellen Informationen über zypriotische Staatsbürger unter den Passagieren oder der Besatzung vor. Die französischen Behörden und die Reederei haben noch keine Daten zur nationalen Zusammensetzung aller Personen an Bord veröffentlicht.

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