Zyprische Websites in den letzten Tagen Ziel von Cyberangriffen
In den letzten Tagen waren mehrere Websites auf Zypern Ziel von Cyberangriffen, wie der Kommissar für Kommunikation, Georgios Michaelides, mitteilte, unter dessen Leitung die Behörde für digitale Sicherheit steht.
Ihm zufolge handelt es sich um DDoS-Angriffe (Distributed Denial-of-Service) – dabei wird eine Website durch einen künstlich erzeugten großen Strom von Anfragen überlastet und ist für Nutzer vorübergehend nicht erreichbar.
Michaelides stellte fest, dass solche Angriffe als die häufigsten und am wenigsten gefährlichen gelten. Während eines Angriffs kann es sein, dass die Website nicht lädt oder sehr langsam arbeitet, was jedoch nicht bedeutet, dass das System gehackt wurde.
Er betonte auch, dass die Angriffe von Zeit zu Zeit auftreten und in der Regel nicht lange dauern – manchmal nur wenige Stunden am Tag. Da verschiedene Websites und nicht nur staatliche betroffen sind, könne man noch nicht von einem gezielten Angriff auf staatliche Strukturen sprechen.
Laut dem Kommissar können die Gründe für solche Angriffe vielfältig sein – von Ereignissen in der Region bis hin zu zufälligen Hacker-Aktivitäten.
Spezialisten der Behörde für digitale Sicherheit überwachen die Situation rund um die Uhr und informieren kritische Infrastrukturen. Website-Betreibern wird empfohlen, im Voraus spezielle Schutzdienste zu nutzen, die helfen, die Last zu verteilen und den Betrieb der Website auch während Angriffen aufrechtzuerhalten.
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