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Verdächtiger wegen Internetbetrugs über 15.000 Euro nach Zypern ausgeliefert

21.05.2026 / 09:05
Nachrichtenkategorie

Die zypriotische Polizei hat einen 31-jährigen Mann im Zusammenhang mit einem großen Fall von Internetbetrug festgenommen, dessen Opfer ein Unternehmer aus dem Bezirk Famagusta wurde. Der Verdächtige wurde nach einer gemeinsamen Operation der Strafverfolgungsbehörden beider Länder aus Spanien ausgeliefert.

Den Ermittlungen zufolge steht der Fall im Zusammenhang mit der Anzeige eines 62-jährigen Ladenbesitzers, die im März 2024 bei der Abteilung für Wirtschaftskriminalität in Famagusta eingereicht wurde. Der Geschäftsmann gab an, Waren online bei einem Unternehmen bestellt zu haben, das angeblich in einem europäischen Land ansässig ist.

Nach der Bestellung wurden dem Unternehmer die Zahlungsdaten per E-Mail zugesandt. Der Mann überwies 14.678 Euro auf ein Bankkonto bei einer spanischen Bank, doch kurz darauf brach der Kontakt zu den Verkäufern vollständig ab. Als er bemerkte, dass er Opfer von Betrügern geworden war, wandte er sich an die Polizei.

Im Zuge der Ermittlungen stellten die zypriotischen Behörden gemeinsam mit ihren spanischen Kollegen den Inhaber des Bankkontos fest, auf das das Geld überwiesen worden war. Auf der Grundlage der gesammelten Beweise erließen die zypriotischen Behörden einen europäischen Haftbefehl.

Der Verdächtige wurde in Spanien festgenommen, woraufhin ihn zypriotische Polizeibeamte mit dem Flugzeug auf die Insel begleiteten. Nach der Ankunft am Flughafen Larnaka wurde der Mann aufgrund eines richterlichen Haftbefehls erneut festgenommen.

Ihm werden Internetbetrug, illegale Aneignung von Geldern und Geldwäsche vorgeworfen. Die Ermittlungen werden von der Abteilung für Wirtschaftskriminalität in Famagusta fortgeführt.

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