Zypern prüft Beschwerde über Mobbing von Schülern durch Lehrer
In Zypern wird einer Beschwerde über möglichen psychischen Druck und die Demütigung von Schülern durch eine Lehrkraft nachgegangen. Die anonyme Meldung wurde bereits an die Antikorruptionsbehörde weitergeleitet.
Die Kinderrechtsbeauftragte Elena Pericleous erklärte, dass die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe derzeit noch nicht bestätigt sei, die Situation an sich jedoch Anlass zu großer Sorge gebe.
Sollten sich die Hinweise auf Mobbing, Diskriminierung oder Stigmatisierung von Kindern bewahrheiten, handele es sich um ein äußerst beunruhigendes Phänomen. Besonderes Augenmerk liegt auf einer möglichen Diskriminierung der Schüler aufgrund ihres sozioökonomischen Status.
Es wurde zudem angemerkt, dass die Beschwerde nicht an die Schule, sondern direkt an externe Stellen gerichtet wurde, was auf Mängel bei den schulinternen Reaktionsmechanismen hindeuten könnte.
Das Bildungsministerium prüft bereits die Notwendigkeit eines effektiveren Systems für die Einreichung und Bearbeitung solcher Beschwerden.
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