Neue Fälle von MKS auf zyprischen Farmen entdeckt: Zahl der betroffenen Betriebe auf 116 gestiegen
Die Veterinärdienste Zyperns haben vier neue Fälle von Maul- und Klauenseuche (MKS) gemeldet, die in Viehhaltungsbetrieben in den Regionen Dromoloxia und Athienou festgestellt wurden. Die Krankheit wurde bei kleinen Wiederkäuern nachgewiesen, womit die Gesamtzahl der betroffenen Betriebe auf der Insel 116 erreicht hat.
Offiziellen Angaben zufolge wurden in Dromoloxia und Athienou zwei Fälle registriert, von denen einer einen nicht lizenzierten Betrieb mit sieben Tieren betrifft. Zwei weitere Fälle wurden in Athienou bestätigt. Insgesamt werden in den drei lizenzierten Betrieben, in denen die Infektion festgestellt wurde, 2758 kleine Wiederkäuer gehalten.
Die Veterinärdienste betonten, dass die neuen Fälle in bereits zuvor infizierten Gebieten registriert wurden, was die Fortsetzung der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der bestehenden Beschränkungen ermöglicht.
Gleichzeitig wird die groß angelegte Impfung der Tiere fortgesetzt. Nach Angaben der Behörde soll die Verabreichung der ersten Impfstoffdosis an alle im Immunisierungsprogramm enthaltenen Tiere bis zum 20. Mai abgeschlossen sein.
Bis heute umfasst die Impfung:
- 92 % der Milchviehbetriebe,
- 77 % der Betriebe mit kleinen Wiederkäuern im ganzen Land,
- 48,5 % der Schweinehaltungsbetriebe in den Sperrzonen.
Zudem setzen die Spezialisten die epidemiologische Überwachung und Probenahme fort, um die Ausbreitung der Krankheit zu bewerten.
Die Behörden fordern die Landwirte auf, die veterinärmedizinischen Vorschriften und Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

