Baumpflanzung zu Ehren von Donald Trump löste in der Stadt Kontroversen aus

In Larnaka hat sich die öffentliche Diskussion verschärft, nachdem bekannt wurde, dass die lokale jüdische Gemeinde die bevorstehende Baumpflanzaktion Donald Trump widmen will. Vertreter der Gemeinde erklären diese Entscheidung damit, dass Trump ihrer Meinung nach eine wichtige Rolle bei der Freilassung von Geiseln gespielt habe und Anerkennung verdiene.
Die Gemeinde teilt mit, dass sich die ursprüngliche Mitteilung nur auf eine Umweltinitiative — die Pflanzung von 50 Bäumen — bezog. In dem Schreiben wurde nicht erwähnt, dass die Aktion eine persönliche „Widmung“ haben würde. Bürgermeister Andreas Vyras betonte, dass die Behörden erst nach Erhalt der offiziellen Einladung von den Details der Veranstaltung erfuhren und dass die Stadt keine gesonderten Genehmigungen für eine Aktion zu Ehren einer bestimmten Person erteilt habe.
Gleichzeitig beginnen beim Rathaus Anrufe von Einwohnern einzugehen, die ihre Unzufriedenheit mit der Initiative zum Ausdruck bringen und vor möglichen Protesten warnen.
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