Gewerkschaften des zyperntürkischen Stromversorgers drohen mit weiteren Streiks
Die Gewerkschaften der Mitarbeiter der zypriotischen Elektrizitätsbehörde (EAC) haben eine mögliche Verschärfung ihrer Protestmaßnahmen angekündigt und schließen neue Streiks nicht aus.
In einer gemeinsamen Erklärung teilten die Gewerkschaften EPOPAI, SIDIKEK, SEPAIK und SYVAIK mit, dass sie in den kommenden Tagen zusammenkommen werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Zuvor hatten die Beschäftigten am 27. Februar und am 18. März mehrstündige Warnstreiks durchgeführt.
Die Gewerkschaften fordern von unabhängigen Instanzen eine Untersuchung verschiedener Entscheidungen und Maßnahmen, die ihrer Ansicht nach die Tätigkeit des staatlichen Energieunternehmens untergraben und zu höheren Strompreisen für die Verbraucher führen könnten.
Zu den zu prüfenden Fragen gehören das Genehmigungsverfahren für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien sowie die Umstände, unter denen die EAC 43 Millionen Euro in das staatliche Unternehmen ETYFA investierte, das für den Bau des Flüssigerdgas-Terminals (LNG) in Vasilikos zuständig ist.
Zudem fordern die Gewerkschaften eine Erklärung dafür, warum das Telekommunikationsunternehmen CyTA die Möglichkeit erhält, in den Energiemarkt einzusteigen, und wer die Entscheidungen für eine Reihe von großen Energieprojekten auf der Insel getroffen hat.
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