Oberster Gerichtshof Zyperns bestätigt endgültig die Schließung des Melios Zoo
Der Oberste Verfassungsgerichtshof Zyperns hat die Berufung des Eigentümers des Melios Zoo Park, Menelaos Menelaou, zurückgewiesen und damit die Entscheidung zur Schließung des Zoos faktisch bestätigt. Das Gericht verpflichtete ihn zudem zur Zahlung von 4.000 Euro an Gerichtskosten an den Staat.
Die Entscheidung bestätigt das vorangegangene Urteil des Verwaltungsgerichts Zypern, das zuvor drei zusammengefasste Klagen des Eigentümers gegen Entscheidungen der Planungs- und Veterinärbehörden abgewiesen hatte.
Im Zuge von Inspektionen stellten die Behörden eine Reihe von Verstößen fest. Dazu gehörten die illegale Ausweitung des Zoogeländes auf staatliche und private Grundstücke, Abweichungen von den genehmigten Bauplänen sowie die Haltung großer Raubtiere ohne Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.
Zudem stellte sich heraus, dass der Zoo nicht über eine ausreichende Wasserversorgung für den Betrieb verfügte, da sich die bestehende Genehmigung nur auf eine begrenzte Wassernutzung zur Bewässerung bezog.
Bereits 2017 weigerte sich der Veterinärdienst Zyperns, die Betriebsgenehmigung zu verlängern, und ordnete die Einstellung des Zoobetriebs wegen Nichteinhaltung der Tierschutzgesetzgebung an.
Das Gericht merkte an, dass viele Argumente der Berufung unbegründet waren oder zu spät eingereicht wurden und dass sich seine Befugnisse auf die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Entscheidungen beschränken und nicht auf eine erneute Bewertung in der Sache. Letztlich stellte das Gericht fest, dass die staatlichen Stellen im Rahmen des Gesetzes handelten und ihre Entscheidungen auf der Grundlage aller erforderlichen Beweise trafen.
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