Pocken-Ausbruch bei Schafen und Ziegen in Griechenland: Über 260.000 Tiere getötet

In Griechenland wurde im vergangenen Jahr ein großflächiger Ausbruch der Schaf- und Ziegenpocken festgestellt, der zur Tötung von fast 263.000 Tieren führte. Diese Daten wurden vom Ministerium für ländliche Entwicklung des Landes veröffentlicht.
Die Behörden haben beschlossen, Notfallmaßnahmen einzuleiten, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern. In den nächsten zehn Tagen werden landesweit umfangreiche Kontrollen von Bauernhöfen durchgeführt. Die Veterinärdienste werden die Überwachung verstärken, auf den Straßen werden Desinfektionsstellen eingerichtet, und die Bewegung von Tieren, Futtermitteln und Milchprodukten wird streng kontrolliert.
Laut Experten sind solche Maßnahmen notwendig, um die Infektionskette zu unterbrechen und den wirtschaftlichen Schaden zu verringern, den die Tierhaltung bereits erlitten hat.
Im Bericht des Europäischen Parlaments wird festgestellt, dass mehrere Faktoren zum Ausbruch der Krankheit beigetragen haben: schwache veterinärmedizinische Kontrolle bei Importen, unzureichende Biosicherheit auf den Höfen und Lücken im System der Tierregistrierung.
Besorgt ist man auch über eine mögliche Ausbreitung der Krankheit über die Grenzen Griechenlands hinaus. Für Zypern, wo die Schaf- und Ziegenhaltung einen wichtigen Teil des Agrarsektors darstellt, könnte eine ähnliche Epidemie ernsthafte Folgen haben. Angesichts der engen Handelsbeziehungen zum Festland Griechenland bereiten sich die lokalen Behörden bereits auf mögliche Risiken vor und verstärken präventive Maßnahmen.
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aleksandr 8 monate vor ↑0↓0
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