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Bewohnerin Zyperns verlor über 3.000 Euro wegen eines gefälschten Schreibens der „Steuerbehörde“

27.05.2026 / 08:20
Nachrichtenkategorie

Die Polizei ermittelt in einem neuen Fall von Internetbetrug im Zusammenhang mit einer gefälschten E-Mail, die angeblich im Namen des Steueramts Zyperns versendet wurde.

Wie die Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftsdelikten in Nikosia mitteilte, ging die Anzeige ein, nachdem die Frau Opfer von Betrügern geworden war und 3134 Euro verloren hatte.

Den Ermittlungsunterlagen zufolge erhielt die Antragstellerin am 21. Mai 2026 eine E-Mail mit einer Mitteilung über eine ihr angeblich zustehende Steuererstattung. In der Nachricht wurde angeboten, die persönlichen Daten über einen speziellen Link zu bestätigen.

Nach dem Klick auf den Link gelangte die Frau auf eine gefälschte Website, die die Seite des Steueramts optisch nachgebildet hatte. In Befolgung der Anweisungen gab sie persönliche Daten, die Angaben ihrer Bankkarte und anschließend auch Einmalpasswörter ein, die auf ihrem Telefon eingingen.

Erst nachdem die Bank sie über zwei Abbuchungen in Höhe von insgesamt 3134 Euro informiert hatte, wurde der Geschädigten klar, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war.

Die Ermittlungen werden von der Abteilung für die Untersuchung von Wirtschaftsdelikten der Polizei Nikosia geführt.

Die Strafverfolgungsbehörden riefen die Bürger erneut dazu auf, beim Erhalt von E-Mails, in denen zur Eingabe von Bankdaten oder zum Öffnen von Links aufgefordert wird, besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Polizei betonte, dass staatliche Stellen keine Bestätigung finanzieller Informationen über fragwürdige Websites oder per E-Mail verlangen.

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