Zyperntürkischer Führer versprach, dem Professor zu helfen
Der zyperntürkische Führer Tufan Erhürman erklärte, er habe Schritte unternommen, um die Situation bezüglich des Einreiseverbots in die Türkei für den zyperntürkischen Kunstprofessor Senih Çavuşoğlu zu lösen. Dies teilte er am Freitag in den sozialen Medien mit und merkte an, dass er am Vorabend von dem Problem erfahren und persönlich Kontakt zu dem Wissenschaftler aufgenommen habe.
Erhürman betonte die besondere Bedeutung der Beziehungen zwischen der Türkei und den Zyperntürken. Ihm zufolge haben viele Bürger Nordzyperns in der Türkei studiert, haben dort Freunde und enge persönliche Bindungen; daher hätten sie das Recht, Erklärungen zu Einreisebeschränkungen zu erhalten und die Behebung möglicher Fehler zu fordern.
Der Politiker gab zu, über das Geschehene betrübt zu sein, fügte jedoch hinzu, dass seine Aufgabe als Führer nicht nur darin bestehe, Bedauern auszudrücken, sondern Lösungen herbeizuführen. Er erinnerte daran, dass er diese Frage wiederholt bei Treffen mit türkischen Behörden zur Sprache gebracht habe und beabsichtige, die Arbeit zur Beseitigung solcher Fälle fortzusetzen.
Zuvor hatte Çavuşoğlu berichtet, dass ihm am Flughafen Antalya die Einreise verweigert wurde, weil er auf der sogenannten N-82-Liste stehe. Berichten zufolge stehen etwa 15 Zyperntürken auf den Listen N-82 und G-82. Erstere erfordert eine vorherige Einreisegenehmigung durch die Botschaft, letztere bedeutet ein vollständiges Verbot.
Die Listen sind nicht öffentlich, und die Betroffenen erfahren meist erst bei dem Versuch der Einreise von ihrer Aufnahme. Die türkischen Behörden bezeichnen den N-82-Status als Einschränkung des Rechts auf freie Einreise, während G-82 bei Personen angewendet wird, die im Verdacht stehen, die nationale Sicherheit zu gefährden.
Auch der ehemalige zyperntürkische Führer Mustafa Akıncı setzte sich für Çavuşoğlu ein.
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