Auf Nordzypern ist das Fangverbot für Zackenbarsche in Kraft getreten
Die Fischereiabteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen der TRNC hat bekannt gegeben, dass die Jagd auf den schwarzen und weißen Zackenbarsch (Steinbarsch) vom 15. Mai bis zum 15. Juli verboten ist.
Das Fangverbot für diese Fischarten wurde gemäß der „Verordnung über Fanggenehmigungen und nachhaltige Nutzung von Fischressourcen“ eingeführt.
Darüber hinaus ist es professionellen Fischern in diesem Zeitraum untersagt, jegliche Art von Baragadi (Leinen mit vielen Haken) in Gewässern mit einer Tiefe von weniger als 40 Metern zu verwenden.
Es ist außerdem die Einhaltung der minimal zulässigen Fanglänge von 45 cm vorgeschrieben, die für diese Barschart festgelegt wurde.
Bei Verstößen droht eine Geldstrafe in Höhe eines Mindestlohns gemäß den Artikeln des „Fischereigesetzes“.
„In diesem Prozess ist es äußerst wichtig, dass alle Restaurants, Fischverkaufsstellen und insbesondere die Verbraucher sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Das Fangverbot dieser Arten, die für die Gesundheit des Mittelmeer-Riff-Ökosystems entscheidend sind, während ihrer Fortpflanzungszeit ist ein lebenswichtiger Schritt zum Schutz und zur Erholung ihrer Population“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Zackenbarsche sind eine Gattung von Strahlenflossern aus der Familie der Steinbarsche.

Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Lefkoşa fanden umfangreiche Übungen zur humanitären Reaktion der TSKR und der Türkei statt
- Steuerämter der TRNZ öffnen am Samstag wegen Fristende für Steuererklärungen
- Neues Krankenhaus in Girne bereitet sich nach Abschluss der Bauarbeiten auf die Eröffnung vor
- Die Polizei verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen zum Feiertag und ruft zur Vorsicht im Straßenverkehr auf
- Im House of Lords wurde erneut über Zypern gesprochen: Ein britischer Lord beschuldigte die Republik Zypern des Scheiterns der Verhandlungen

