Gefährlicher Gast im Mittelmeer: Behörden warnen vor Risiken durch Kugelfische
Die Abteilung für Tierhaltung im Ministerium für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen der TRNZ hat vor der Zunahme von Kugelfischen im östlichen Mittelmeer gewarnt und die Bürger aufgefordert, jeglichen Kontakt mit dieser Art zu vermeiden. Nach Angaben der Behörde ist der Kugelfisch ein wildes und potenziell gefährliches Tier für den Menschen, dem man sich nicht nähern, das man nicht füttern oder berühren darf.
In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass der durch den Klimawandel verursachte Anstieg der Meeresoberflächentemperatur erhebliche Auswirkungen auf die Meeresökosysteme hat. Dies führt dazu, dass einheimische Fischarten in tiefere Gewässer verdrängt werden und die Ausbreitung invasiver Arten begünstigt wird, darunter Lagocephalus sceleratus — einer der gefährlichsten Vertreter.
Die Behörden betonen, dass die Veränderungen in der Meeresumwelt durch einen Komplex von Faktoren verursacht werden, darunter der Klimawandel, intensive Fischerei und die Umgestaltung von Lebensräumen. Um invasive Arten zu bekämpfen, unterstützt der Staat weiterhin die Fischer: Im Zeitraum von 2010 bis 2025 wurden mehr als 537.000 Kugelfische gefangen, wofür über 2,5 Millionen Türkische Lira gezahlt wurden. Ab 2026 beträgt die Subvention 40 Lira pro Fisch.
Darüber hinaus werden Unterstützungsprogramme für Fischer durchgeführt, die darauf abzielen, Kosten zu senken und die Nachhaltigkeit der Branche zu erhöhen. In Zusammenarbeit mit internationalen Partnern werden Initiativen zur Modernisierung der Ausrüstung und zur Entwicklung des Potenzials des Sektors eingeführt.
Besonderes Augenmerk wird auf den Umweltschutz gelegt: Seit 2023 wurden mehrere Meeres- und Küstengebiete zu fischereifreien Zonen erklärt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Ökosysteme wiederherzustellen, die Artenvielfalt zu unterstützen und nachhaltigen Tourismus zu entwickeln.
Die Behörde betonte, dass die stattfindenden Veränderungen Teil globaler ökologischer Prozesse sind und zu deren Bewältigung ein umfassender Ansatz erforderlich ist, der Naturschutz, wirtschaftliche Unterstützung und die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung kombiniert.
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