Spannungen im Hafen von Famagusta nehmen zu: Zollbeamte drohen mit Protesten
Im größten Seehafen der TÜRKS — in Famagusta — nehmen die Probleme mit der Organisation der Arbeit und der Sicherheit weiter zu. Die Zollbeamtengewerkschaft hat vor möglichen Protestaktionen gewarnt und erklärt, die Lage im Hafen werde wegen des jahrelangen Fehlens systematischer Lösungen kritisch.
Nach Angaben der Gewerkschaft waren die Zollmitarbeiter und Hafenarbeiter am vergangenen Wochenende gezwungen, eigenhändig das Gelände zu reinigen, das Parken zu organisieren und Container zu platzieren — Aufgaben, die eigentlich von der Hafenbehörde und dem Verkehrsministerium übernommen werden sollten.
In der Erklärung wird betont, dass das Chaos im Hafen die Sicherheit von Beschäftigten und Besuchern bereits unmittelbar gefährdet. Gewerkschaftsvertreter erinnerten an frühere Unfälle und Verkehrsunfälle auf dem Hafengelände und bezeichneten sie als Folge jahrelanger fehlender Investitionen und unzureichender Kontrolle.
Die Zollbeamten erklärten, dass sie den Druck auf die Behörden so lange aufrechterhalten wollen, bis konkrete Maßnahmen zur Modernisierung der Infrastruktur und zur Organisation des Hafenbetriebs ergriffen werden. Auch ein Streik ist nicht ausgeschlossen, falls die Forderungen der Beschäftigten unbeantwortet bleiben.
Der Hafen von Famagusta gilt als einer der wichtigsten Logistikknotenpunkte der TÜRKS, weshalb mögliche Störungen seinen Betrieb, den Güterverkehr, den Warenimport und die Arbeit der Unternehmen beeinträchtigen könnten. Die Gewerkschaft rief die Behörden auf, dringend einzugreifen, um eine weitere Verschlechterung der Lage zu verhindern und sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.
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