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Gaseinnahmen für Renten vorgeschlagen: DIKO bereitet neuen Gesetzentwurf vor

20.05.2026 / 11:57
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Die Demokratische Partei Zyperns (DIKO) hat angekündigt, dass der erste Gesetzentwurf, den die Partei in das neue Parlament einbringen wird, eine Initiative zur Verwendung der Erdgaserträge zur Unterstützung des Rentensystems und der Sozialversicherungskasse sein wird.

Die Erklärung erfolgte nach dem Beschluss der Regierung, die Vereinbarung über den Verkauf von Gas aus dem „Cronos“-Feld zu genehmigen. Der Parteivorsitzende Nicolas Papadopoulos teilte mit, dass DIKO vorschlägt, die geltende Gesetzgebung zu ändern und das aktuelle Modell aufzugeben, bei dem die Gaseinnahmen bis zur Beilegung der Zypernfrage zurückgehalten werden.

Stattdessen schlägt die Partei vor, die eingehenden Mittel unmittelbar nach Beginn der Förderung zu investieren — nach dem Vorbild des sogenannten „norwegischen Modells“. Gemäß der Initiative sollen die Gewinne aus den Investitionen in die Finanzierung von Renten und die Stärkung des Sozialversicherungssystems fließen.

Laut Papadopoulos könnte der Export von Erdgas aus dem „Cronos“-Feld bei einer günstigen Entwicklung bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2028 beginnen. Mittelfristig ist allein dieses Feld in der Lage, Zypern Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe zu bescheren.

DIKO erinnerte daran, dass sich in der exklusiven Wirtschaftszone Zyperns noch mindestens drei weitere, größere Felder befinden, deren Erschließung ebenfalls geplant ist.

Die Partei betont, dass künftige Einnahmen aus dem Energiesektor der Gesellschaft direkt zugutekommen müssen. Insbesondere ist man bei DIKO der Ansicht, dass die Gasgelder eine Grundlage für die Erhöhung der Nachhaltigkeit des Rentensystems und die Verbesserung des Lebensstandards älterer Bürger bilden können.

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