EZB erwartet Verlangsamung des Lohnwachstums in der Eurozone bis Ende 2026
Die Europäische Zentralbank berichtete über eine Stabilisierung des Lohndrucks in den Ländern der Eurozone. Laut einem neuen Index, der auf bis Mitte April 2026 unterzeichneten Tarifverträgen basiert, wird das Wachstum der vereinbarten Löhne bis Ende nächsten Jahres bei etwa 2,6 % erwartet.
Nach Angaben der EZB zeigt der Lohnindex unter Berücksichtigung geglätteter Einmalzahlungen ein Wachstum von 3,2 % im Jahr 2025 und eine Verlangsamung auf 2,3 % im Jahr 2026. Diese Zahlen haben sich im Vergleich zur Bewertung des Regulators vom März kaum verändert.
Eine ähnliche Dynamik ist bei Berechnungen ohne Glättung von Einmalzahlungen zu beobachten. In diesem Fall wird das Lohnwachstum für 2025 auf 3,0 % und für 2026 auf 2,6 % prognostiziert. Ohne Berücksichtigung von Sonderzahlungen wird die Rate ebenfalls von 3,8 % auf 2,6 % sinken.
Die EZB stellt fest, dass die Verlangsamung vor allem auf das Auslaufen der Wirkung großer Einmalzahlungen aus dem Jahr 2024 zurückzuführen ist. Es wird erwartet, dass deren Einfluss bis Ende 2026 fast vollständig verschwinden wird, was zu einem moderateren Wachstum der Grundlöhne führt.
Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit stellt der Regulator bisher keinen verstärkten Lohndruck in neuen Tarifverträgen fest. Die Bank betont, dass der Index keine vollständige Prognose darstellt, sondern Daten aus bestehenden Arbeitsverträgen widerspiegelt.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Limassol wurde ein Verdächtiger wegen der Veruntreuung von 800.000 Euro und Geldwäsche festgenommen
- In Paphos findet zum Welttag des Kindes das „Festival der Kindheit 2026“ statt
- In Paphos ist ein neuer beleuchteter Wasserfall entstanden, der zu einer Touristenattraktion geworden ist
- Zypern altert rasant: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist auf 41 Jahre gestiegen
- Nacht-Razzien der Polizei: Hunderte Kontrollen und Festnahmen im ganzen Land

