Zypern verzeichnete im Juli die niedrigste Inflationsrate der Eurozone — nur 0,1%

Im Juli 2025 verzeichnete Zypern mit nur 0,1% im Jahresvergleich die niedrigste Inflationsrate unter allen Ländern der Eurozone. Dies geht aus dem vorläufigen Bericht von Eurostat hervor.
Die Inflation in der Eurozone insgesamt lag im Juli bei 2% und blieb damit auf dem Niveau des Vormonats. Den größten Beitrag zur Preissteigerung leisteten Lebensmittel, Alkohol und Tabak mit durchschnittlich 3,3%. Dienstleistungen verteuerten sich um 3,1% und Industriegüter ohne Energie um 0,8%. Die Energiepreise sanken weiter um 2,5% im Vergleich zum Juli des Vorjahres.
Die Kerninflation, bei der Lebensmittel und Energie ausgeklammert sind, blieb bei 2,3% auf Jahresbasis. Im Monatsvergleich ging sie jedoch erstmals seit Januar 2025 um 0,2% zurück.
In der Eurozone wurden die höchsten Preissteigerungen in Estland (+5,6%) und Kroatien (+4,5%) beobachtet. Am anderen Ende standen Zypern, Lettland und Litauen mit einer Jahresinflation von nur 0,1% im Juli.
Zum Vergleich: Im Juni lag die Inflation in der Eurozone ebenfalls bei 2%, in Zypern jedoch bereits bei nur 0,5% — dem niedrigsten Wert unter allen Mitgliedsstaaten.
Experten betonen, dass derart niedrige Inflationsraten auf Zypern den Druck auf die Europäische Zentralbank hinsichtlich weiterer geldpolitischer Straffungen verringern könnten.
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