Gewinn gesunken, Dividenden bleiben: Jahresergebnisse der zyprischen Zementindustrie

Die Cyprus Cement Company hat ihren Finanzabschluss für das Jahr 2025 vorgelegt und verzeichnete vor dem Hintergrund von Steueränderungen einen leichten Gewinnrückgang.
Der Nettogewinn der Gruppe belief sich auf 5,9 Mio. Euro gegenüber 6,1 Mio. Euro im Jahr 2024. Hauptgrund für den Rückgang war die Bildung einer latenten Steuerschuld in Höhe von 2,3 Mio. Euro. Dies hängt mit der Erhöhung des Körperschaftssteuersatzes in Zypern von 12,5 % auf 15 % zusammen, die am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist.
Gleichzeitig zeigen die operativen Kennzahlen des Unternehmens Stabilität. Einen wesentlichen Beitrag zum Ergebnis leistete das assoziierte Unternehmen — Vassiliko Cement Works Public Company Limited, dessen Gewinnanteil auf 8,9 Mio. Euro stieg, verglichen mit 6,5 Mio. Euro im Vorjahr.
Hervorzuheben ist das Gewinnwachstum des Unternehmens selbst — auf 6,1 Mio. Euro gegenüber 5,6 Mio. Euro im Jahr 2024. Dies ist vor allem auf höhere Dividendenzahlungen des assoziierten Unternehmens zurückzuführen.
Trotz des Rückgangs des Gesamtgewinns der Gruppe hält das Unternehmen an einer stabilen Dividendenpolitik fest. Im Jahr 2025 wurden bereits Dividenden in Höhe von insgesamt 5 Mio. Euro an die Aktionäre ausgeschüttet: 2,9 Mio. Euro im Sommer und 2,1 Mio. Euro im November.
Der Verwaltungsrat schlug außerdem vor, eine zusätzliche Dividendenausschüttung in Höhe von 2,9 Mio. Euro (0,02105 Euro pro Aktie) für die Jahre 2024–2025 zu genehmigen. Die endgültige Entscheidung wird auf der Jahreshauptversammlung getroffen.
Experten stellen fest, dass das Unternehmen trotz des Drucks durch die Steueränderungen seine finanzielle Stabilität bewahrt und weiterhin Erträge für die Investoren erwirtschaftet.
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