Skandal bei Fußballspiel: Parlamentskandidat wegen Angriffs auf Schiedsrichter festgenommen
In Zypern ist nach einem Vorfall bei einem Fußballspiel ein Skandal entbrannt: Ein 38-jähriger Mann, der auf der Wahlliste einer Partei in Limassol steht, wurde wegen des Verdachts auf einen Angriff auf einen Schiedsrichterassistenten festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich während des Spiels zwischen den Mannschaften Rotsidis Mammari und APOP Parekklisia im Rahmen der STOK-Meisterschaft.
Nach Angaben der Polizei warf gegen Ende der Begegnung eine unbekannte Person eine Plastikflasche, die den Linienrichter traf. In diesem Moment rannte der zweite Beteiligte des Vorfalls — mutmaßlich ein Parlamentskandidat — auf das Spielfeld und schlug den Schiedsrichter mit der Faust.
Das Spiel wurde sofort abgebrochen. Der Verletzte wurde in das Larnaca General Hospital gebracht, wo er medizinisch versorgt wurde; nach der Untersuchung wurde er entlassen.
Der Festgenommene wird vor dem Bezirksgericht von Larnaka erscheinen, wo über seine Untersuchungshaft entschieden wird.
Die Strafverfolgungsbehörden setzen die Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls fort. Der Vorfall erregte großes Aufsehen, da eine mit dem Wahlkampf verbundene Person darin verwickelt ist.
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