Bauern auf Zypern protestieren gegen Massenschlachtung von Vieh
Landwirte in Larnaka haben gegen die anhaltende Tötung von Tieren nach einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche protestiert.
Trotz der Proteste erklärten die Behörden, dass die Tiervernichtung nicht gestoppt wird. Landwirtschaftsministerin Maria Panayiotou erklärte, dass solche Maßnahmen nach dem Recht der European Union obligatorisch seien.
Nach den EU-Vorschriften müssen alle Tiere eines Betriebes vernichtet werden, wenn auch nur ein Tier auf dem Hof mit der Maul- und Klauenseuche infiziert ist.
Nach Angaben der Behörden wurden seit Beginn des Ausbruchs auf Zypern bereits rund 13.500 Tiere getötet.
Einige Abgeordnete und Landwirte bezweifeln die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und fragen sich, wie der Viehbestand wieder aufgebaut werden soll. Veterinärexperten weisen jedoch darauf hin, dass eine Impfung die Keulung nicht vollständig ersetzen kann, da infizierte Tiere das Virus weiter verbreiten können.
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