MV Hondius: Neuer Krankheitsfall und fortlaufende Überwachung der Passagiere
In den Niederlanden wurde ein neuer Krankheitsfall bestätigt, der mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius in Zusammenhang steht, auf dem zuvor bereits ein Infektionsausbruch festgestellt worden war. Das erkrankte Besatzungsmitglied ging auf Teneriffa von Bord, wurde anschließend in die Niederlande repatriiert und unter ärztlicher Aufsicht in Quarantäne gesetzt.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Gesamtzahl der Verdachts- und bestätigten Fälle auf 12 gestiegen, darunter drei Todesfälle. Die Organisation ruft die Länder dazu auf, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder weiterhin sorgfältig zu überwachen und die Vorsichtsmaßnahmen während der gesamten Quarantänezeit aufrechtzuerhalten.
Die WHO betont, dass die epidemiologische Lage unter Kontrolle bleibt, jedoch aufgrund der Besonderheiten der Krankheit weitere Fälle festgestellt werden könnten. Die nationalen Gesundheitsdienste verfolgen weiterhin Kontakte nach und führen Tests unter repatriierten Passagieren in verschiedenen Ländern durch.
Nach den aktualisierten Passagierlisten und den Ermittlungen befanden sich an Bord des Schiffes Staatsangehörige verschiedener Länder, darunter Griechenland — mindestens ein griechischer Staatsbürger unter den Passagieren oder der Besatzung wurde bestätigt. Staatsangehörige Zyperns wurden unter den Personen an Bord den veröffentlichten Listen und offiziellen Angaben zufolge nicht festgestellt.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Limassol wurde ein Verdächtiger wegen der Veruntreuung von 800.000 Euro und Geldwäsche festgenommen
- In Paphos findet zum Welttag des Kindes das „Festival der Kindheit 2026“ statt
- In Paphos ist ein neuer beleuchteter Wasserfall entstanden, der zu einer Touristenattraktion geworden ist
- Zypern altert rasant: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist auf 41 Jahre gestiegen
- Nacht-Razzien der Polizei: Hunderte Kontrollen und Festnahmen im ganzen Land

