In einer Militäreinheit auf Zypern wurden nach einem Meningitisfall Einschränkungen eingeführt
Auf Zypern wird die Lage mit dem Soldaten, bei dem eine Meningitis bestätigt wurde, weiterhin aufmerksam beobachtet. Wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Christos Pieris, mitteilte, bleibt der Zustand des Patienten im Krankenhaus von Nikosia stabil.
Seinen Angaben zufolge planen die Ärzte im Laufe des Tages zu versuchen, den Patienten von der künstlichen Beatmung zu trennen. Danach wird er noch einige Tage zur Behandlung stationär außerhalb der Intensivstation bleiben müssen. Die Mediziner schätzen seinen Zustand als stabil ein.
Vor dem Hintergrund des festgestellten Falls in der Militäreinheit, in der der Soldat diente, wurden für sieben Tage vorübergehende Vorsichtsmaßnahmen eingeführt. Die Einschränkungen betreffen Urlaub, Bewegungen und Massenversammlungen des Personals. Die Entscheidung wurde auf Empfehlung des Zentrums für die Kontrolle von Infektionskrankheiten getroffen.
Darüber hinaus stehen drei weitere Personen unter medizinischer Beobachtung. Eine von ihnen wurde am Vorabend ins Krankenhaus eingeliefert, doch wie das Verteidigungsministerium betonte, zeigen sie keine Symptome einer Meningitis, und die Beobachtung erfolgt ausschließlich zu präventiven Zwecken.
Die Behörden teilten außerdem mit, dass in der Militäreinheit bereits eine umfassende Desinfektion der Räumlichkeiten durchgeführt wurde. Seit Beginn des Vorfalls werden dort regelmäßig Desinfektionsmaßnahmen und das Versprühen spezieller Mittel vorgenommen.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums erinnerte daran, dass Meningitis bei engem Kontakt über Tröpfcheninfektion übertragen werden kann, weshalb die Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen weiterhin Priorität hat. Die Lage steht unter ständiger Kontrolle der medizinischen und militärischen Dienste Zyperns.
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