Zypern hinkt der EU bei der Digitalisierung von Unternehmen leicht hinterher
Zyprische Unternehmen führen weiterhin digitale Technologien ein, das Land liegt jedoch nach wie vor etwas unter dem europäischen Durchschnitt. Nach neuen Eurostat-Daten für das Jahr 2025 nutzen 51,09% der Unternehmen auf Zypern spezialisierte E-Business-Anwendungen — ERP-, CRM- oder BI-Systeme. Der Durchschnitt in der Europäischen Union liegt bei 53,47%.
Es handelt sich hierbei um Software für Enterprise Resource Planning, Kundenbeziehungsmanagement und die Analyse von Geschäftsdaten. Eurostat weist darauf hin, dass die Nutzung solcher Lösungen direkt mit der Unternehmensgröße zusammenhängt.
Die größte Kluft ist zwischen kleinen und großen Unternehmen zu beobachten. Im EU-Durchschnitt nutzen 41% der kleinen Unternehmen und 89% der großen Unternehmen ERP-Systeme. BI-Analysetools werden von nur 11% der kleinen Unternehmen gegenüber 69% der großen Unternehmen eingesetzt. CRM-Systeme werden von 25% der kleinen und 65% der großen Unternehmen genutzt.
Spitzenreiter bei der Einführung digitaler Lösungen sind Dänemark und Finnland mit jeweils 73% der Unternehmen. Es folgen Belgien und die Niederlande mit 70% sowie Spanien mit 66%.
Die niedrigsten Werte wurden in Bulgarien, Rumänien und der Slowakei verzeichnet.
Experten betonen, dass die Digitalisierung zu einem Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird, insbesondere vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Prozessautomatisierung.
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