Zypern treibt EU-Kurs für nachhaltige und erschwingliche Energie in Krisenzeiten voran

Im Rahmen der Präsidentschaft der Republik Zypern im Rat der EU erklärte der Minister für Energie, Handel und Industrie, Michalis Damianos, die Schaffung eines nachhaltigen und erschwinglichen Energiesystems, das externen Schocks standhalten kann, zur Priorität. Dies teilte er während des Vorsitzes bei einem informellen Treffen der Energieminister im Konferenzzentrum „Filoxenia“ mit.
Dem Minister zufolge sieht sich die Europäische Union angesichts der internationalen Instabilität neuen Herausforderungen gegenüber, darunter die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten, der Druck auf die Energiemärkte ausübt. Unter diesen Bedingungen müsse die EU die Energieunion stärken und die Stabilität der Energiepreise für Bürger, Unternehmen und die Industrie gewährleisten.
Zentrale Themen der Diskussion bei dem Treffen waren das Programm AccelerateEU, die Entwicklung von Stromspeichersystemen und die Energiesicherheit sowie die Rolle von Erdgas in der Übergangszeit nach 2030.
Damianos merkte an, dass die Initiative AccelerateEU, die von der Europäischen Kommission unter der Leitung von Kommissar Dan Jørgensen vorgestellt wurde, auf die Beschleunigung der Energieeffizienz, die Modernisierung der Infrastruktur und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen abzielt. Das Programm sieht zudem die aktive Förderung erneuerbarer Energien in allen EU-Mitgliedstaaten vor.
Der Minister betonte, dass Europa die strategische Nutzung eigener Ressourcen verstärken, Wasserstofftechnologien und Dekarbonisierungsmaßnahmen entwickeln müsse. Gemäß den aktuellen EU-Zielen sollen die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 % gesenkt werden, wobei Erdgas die Rolle einer Übergangsenergiequelle behalten wird.
Besonderes Augenmerk wurde während des Treffens auf die Notwendigkeit der Koordinierung der Maßnahmen der Mitgliedstaaten gelegt. Damianos unterstrich, dass die Energiesicherheit Europas auf Einheit und abgestimmten Entscheidungen basieren müsse, insbesondere angesichts globaler Krisen.
Die zyprische Seite erklärt, dass sie weiterhin Initiativen vorantreiben wird, die darauf abzielen, die Energieresilienz der EU zu stärken und den Übergang zu sauberer Energie bei gleichzeitiger Wahrung der Marktstabilität zu beschleunigen.

