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Mehr als 208.000 Euro Bargeld am Übergang Agios Dometios beschlagnahmt

14.05.2026 / 08:41
Nachrichtenkategorie

Beamte der Zollbehörde der Republik Zypern entdeckten eine große Summe Bargeld in einem Auto, das versuchte, den Kontrollpunkt Agios Dometios zu passieren. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Mittel überstieg 208.000 Euro.

Der Vorfall ereignete sich am 13. Mai im Rahmen von Routinekontrollen zur Einhaltung der Regeln für das Überqueren der „Grünen Linie“. Ein Auto, am Steuer eine 49-jährige Zyperntürkin, wurde zur Durchsuchung angehalten. Auf dem Beifahrersitz befand sich ihr 50-jähriger Ehemann.

Bei der Kontrolle fanden die Zollbeamten im Wagen 50 Umschläge mit Bargeld in verschiedenen Währungen. Unter den gefundenen Mitteln waren:

  • 169.950 Euro,
  • 20.300 US-Dollar,
  • 11.275 Britische Pfund,
  • 435.605 Türkische Lira.

Nach Schätzungen der Behörden entspricht der Gesamtbetrag mehr als 208.000 Euro.

Nach der Befragung versuchten die Insassen, die Herkunft und den Verwendungszweck des Geldes zu erklären, doch die vorgelegten Informationen überzeugten die Ermittler nicht. Infolgedessen wurde der gesamte Betrag für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.

Das Hauptaugenmerk der Ermittlungen liegt auf der Feststellung der Herkunft der Gelder und der Prüfung möglicher Verstöße gegen das Finanzrecht. Der Fall wird von der Ermittlungsabteilung des Zolldienstes bearbeitet.

Die Behörden erinnern daran, dass beim Überqueren der Grenze und der Kontrollpunkte strenge Regeln für die Deklaration großer Bargeldbeträge gelten, die der Bekämpfung von Geldwäsche und illegalem Kapitalverkehr dienen.

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